Über mich

 

Ich fange mal an, wie viele Seiten von anderen Fotografen auch, mit einem Zitat von einem bekannten Fotografen.

„Natürlich ist es immer Glück.“ (Henri Cartier-Bresson)

Neben Glück, wie Henri Cartier-Bresson sagte, würde ich ergänzend für meine Person noch hinzufügen: es erfordert Ausdauer, Neugierde und Phantasie … dann spielt einem der glückliche Moment vielleicht ein gutes Foto in die Hände … insbesondere bei der Streetfotografie, die Henri Cartier-Bresson und ich gemeinsam haben.

Zu meiner Person: Andreas, geboren Anfang der 60er Jahre im Ruhrgebiet in Deutschland. Fotografie begleitet mich schon seit meinem 17. Lebensjahr, wo ich mein erstes, sehr überschaubares Schwarzweiss Fotolabor hatte und das gute Badezimmer meiner Eltern mit meinen Foto-Chemikalien zweckentfremdet habe, nicht immer zur Freude meiner Mutter. Seitdem begleitet die Fotografie mich, mal mehr, mal weniger, durchs Leben.

Versuche einer „ordentlichen“ Ausbildung in Sachen Fotografie habe ich immer nach einiger Zeit vorzeitig beendet, ob als Volontär bei einer (heute grossen) Fotoagentur oder einer Ausbildung an einer Fotoakademie. Bei diesen Abstechern habe ich jeweils wichtige Dinge gelernt. Schlussendlich bin ich ein Autodidakt in Sachen Fotografie geblieben. Warum war das so: Unter anderem habe ich im Laufe der Zeit immer wieder festgestellt, dass mein Herz nicht daran hängt „alles in Sachen Fotografie zu lernen und zu perfektionieren“. Ich fotografiere gerne Menschen, auf der Strasse oder in ihrer  persönlichen Umgebung, nicht Natur und auch nicht Fashion. Und ich mag den Zufall in einer strukturierten Welt mit festen Zeiten und Abläufen: in dem ich zum Beispiel in Athen an einem Tag eine Zeit lang „immer links“ in die Strassen einbiege und schaue was an Fotos so auf mich zu kommt. Neben der Tatsache, dass ich mir zu meinen Fotos Titel und Geschichten ausdenke, erfahre ich auch gern die Hintergründe der Menschen, die ich fotografiere.

So zum Bespiel Ende der 90er:

Manchmal war die Fotografie auch der Anstoss für weitere Ereignisse und Veränderungen, so wie ich zum Beispiel vor einigen Jahren Strassenkinder in Kathmandu in Nepal fotografierte, die mir nicht mehr aus dem Kopf gingen. Die Kinder bekamen dann, nach ersten Gesprächen, Namen und eine Geschichte. Daraus entsand Ende der 90er eine Hilfsorganisation, der Gründungsmitglied und Mitglied des Vorstands ich 11 Jahre war, inklusive rund drei Duzend Reisen nach Nepal. In der Zeit habe ich mich intensiv mit der Fotografie beschäftigt und diese in das Projekt eingebracht, um Interessierten diese fremde Welt, ihre Menschen und die Missstände näher zu bringen.

So entstand unter anderem ein starker Bezug, auch in der Fotografie zu Ländern wie Nepal und Indien, wo ich immer wieder hinreise, häufig für längere Aufenthalte, beispielsweise für einen Monat am Stück nach Mumbai. Aber auch Orte in Europa wecken mein Interesse, mich fotografisch damit auseinander zu setzen, so zum Bespiel die Situation der Menschen in Athen, während der Finanzkriese in Griechenland. Köln, Paris … mal schauen, was noch so kommt …

Soweit ein kurzer Überblick zu meiner Person und Fotografie. Meine Fotos sollen ja für mich „über mich“ sprechen und wer neugierig geworden ist, mehr erfahren, mehr Bilder sehen, ein interessantes Foto-Projekt mit mir machen möchte oder Fotografien von mir ausstellen will: bitte einfach Kontakt aufnehmen!

Danke für dein / ihr Interesse und vielleicht mal bis bald!

Andreas Sander